{"fund":{"name":"HANSAzins","isin":"DE0008479098","wkn":"847909","fund_inception_date":"1985-05-02","status_date":"2026-10-29","url":"https:\/\/fondswelt.hansainvest.com\/de\/fonds\/details\/2"},"description":null,"comment":"Der Eintritt der Houthis in den Iran-Konflikt \u2013 inklusive Angriffen auf die saudi-arabische Ost-West-Pipeline \u2013 verknappte kurzzeitig das globale Angebot an Roh\u00f6l. Aktuell scheint sich eine Einigung zwischen den USA und dem Iran in weite Ferne zu r\u00fccken. Belastend f\u00fcr die Energiemarkt kam hinzu, dass die USA als weltweit gr\u00f6\u00dfter \u00d6lproduzent laut \u00fcber einen Exportstopp f\u00fcr Diesel nachdachten. Die Energiepreise explodierten erneut: Roh\u00f6l erreichte die stressgeladenen Niveaus vom M\u00e4rz, w\u00e4hrend \u00d6lderivate wie Benzin und Diesel auf globalen M\u00e4rkten Allzeithochs verzeichneten.\nGleichzeitig pr\u00e4sentiert sich die Konjunktur in Europa und den USA robust; einige Indikatoren \u00fcberraschten sogar positiv. Die Fed und die EZB sahen sich in ihrem restriktiven Kurs best\u00e4tigt, erh\u00f6hten die Leitzinsen um jeweils 25 Basispunkte und signalisierten weitere Straffungen f\u00fcr die kommenden Monate.\nDiese Dynamik l\u00f6ste im September einen heftigen Abverkauf von europ\u00e4ischen Anleihen aus. \nWir betrachten das aktuelle Marktnarrativ weiterhin skeptisch: Zweitrundeneffekte sind noch nicht nachweisbar, und wirtschaftliche Dynamik zeigt sich nur in wenigen Sektoren mit Sonderkonjunktur (R\u00fcstung, staatliche Bereiche wie Pflege, teilweise den Finanzsektor). Europ\u00e4ische Kernindustrien wie Maschinenbau, Automobil und Chemie leiden hingegen. \nZudem belasten die hohen Zinsen zunehmend die Haushaltsbudgets hochverschuldeter Staaten in der EU und den USA. \nDie Rendite f\u00fcnfj\u00e4hriger Bundesanleihen stieg von 3,06 % auf 3,36 %, die zweij\u00e4hriger Papiere von 2,94 % auf 3,21 %. Parallel weiteten sich die Risikopr\u00e4mien von Unternehmensanleihen aus, wobei insbesondere der Immobiliensektor unter Druck geriet. Dies belastete den HANSAzins, da er ein \u00dcbergewicht in den Sektor (Fokus auf Wohnimmobilien) innehatte.\nZudem agiert das Management bei Hochzinsanleihen weiterhin vorsichtig. Stattdessen lag der Fokus auf bessere Rating-Qualit\u00e4t mit Laufzeiten von 4-5 Jahren. Diese Positionierung kam im September zu fr\u00fch und belastete die monatliche Wertentwicklung, bietet perspektivisch jedoch ausreichend Man\u00f6vrierf\u00e4higkeit sollten Hochzinsanleihen im aktuellen Marktumfeld weiter unter Druck geraten. \nDer HANSAzins ist haupts\u00e4chlich in kurzlaufenden Unternehmensanleihen und Bankschuldverschreibungen sowie in Anleihen staatsnaher Emittenten und in Pfandbriefen investiert. Das Sonderverm\u00f6gen h\u00e4lt zudem einen geringen Anteil an Unternehmensanleihen mit niedrigerer Bonit\u00e4t (Hochzinsanleihen).\nDie durchschnittliche Rendite (Yield to Worst) belief sich zum Monatsende auf 4,85%, bei einem durchschnittlichen Rating des Fondsverm\u00f6gens von BBB. Die modifizierte Duration des Portfolios betrug 3,8. Der HANSAzins verzeichnete im September einen sp\u00fcrbaren R\u00fccksetzer und gab im Monat um 1,69 % nach.\n30.09.2026","portrait":"Als Rentenfonds, der in auf Euro lautende verzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten investiert, ist der HANSAzins gerade in Phasen steigender Marktzinsen eine attraktive Parkm\u00f6glichkeit. Durch den niedrigen Ausgabeaufschlag von 1 % ist der HANSAzins auch eine interessante Anlage f\u00fcr mittelfristig verf\u00fcgbare Gelder.","opportunities":"##Der HANSAzins konzentriert sich auf in Euro lautende verzinsliche Wertpapiere und schlie\u00dft dadurch W\u00e4hrungsrisiken aus.##\r\n##Die kurzen Laufzeiten der verzinslichen Wertpapiere begrenzen bei Zinsanstiegen vor\u00fcbergehende Kursr\u00fcckg\u00e4nge.##\r\n##Aufgrund des niedrigen Ausgabeaufschlages von 1 % eignet sich der HANSAzins bereits f\u00fcr k\u00fcrzere Anlagehorizonte.##","risks":"##Zinsanstiege k\u00f6nnen zu vor\u00fcbergehenden Kursr\u00fcckg\u00e4ngen bei verzinslichen Wertpapieren f\u00fchren.##\r\n##Verzinsliche Wertpapiere bieten grunds\u00e4tzlich keinen Schutz gegen Inflationsrisiken.##\r\n##Die Konzentration des Fonds auf sein spezifisches Anlagesegment verhindert eine Streuung \u00fcber verschiedene Assetklassen und damit eine weitere Risikoreduzierung.##\r\n##Es besteht das Risiko von Bonit\u00e4tsverschlechterungen oder Ausfall eines Emittenten (Emittentenrisiko).##\r##Informationen zu weiteren Risiken k\u00f6nnen dem \"Basisinformationsblatt \":https:\/\/fondsapi.hansainvest.com\/api\/fund\/DE0008479098\/document\/priips\/de\/de und dem \"VKP\":https:\/\/fondsapi.hansainvest.com\/api\/fund\/DE0008479098\/document\/vkp\/de\/de entnommen werden.##\r##Insbesondere weist der Fonds aufgrund seiner Zusammensetzung und des m\u00f6glichen Einsatzes von Derivaten erh\u00f6hte Schwankungen des Anteilpreises auf.##","contact_investment_adviser":"null","contact_custodian_bank":null,"contact_hansainvest":"HANSAINVEST\nHanseatische Investment-GmbH  \nKapstadtring 8\n22297 Hamburg\nTelefon: (0 40) 3 00 57 - 0\nTelefax: (0 40) 3 00 57 - 60 70\nE-Mail: info@hansainvest.de\nInternet: \"http:\/\/www.hansainvest.com\":http:\/\/www.hansainvest.com","contact_fund_manager":"null","contact_sales_partner":"null"}